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Technische Fragen? Probleme? Kritik? Lob?
markus@frula.de Bitte !Ich freue mich über jede Mail, die mich
erreicht, aber KEINE Ersatzteilbestellungen
Kauf- oder Verkaufsanfragen, Restaurationsaufträge,Händleranfragen ICH BIN KEIN GEWERBE ! Bitte habt Verständnis, daß ich nicht alles kaufen kann, was mir angeboten wird. Dies
ist nur ein HOBBY, auch wenns nicht so aussieht. |
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September 2008
Volle 3 Monate waren wir mit den Karosserieteilen berschäftigt. Dabei war der Rost gar nicht so das größte Problem. Wie durch ein Wunder waren nur die Endspitzen der Türen und Kotflügel durchgerostet. Das war schnell geschweisst. Vielmehr wurden den Teilen während der
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20 Jahre im zerlegten Zustand mehrfach hin- und hergeräumt und dabei zahlreiche Kratzer, Dellen, Beulen und anderer Blechumformzustände
zugefügt.Großflächiges Spachteln bescherte uns mehrere Wochenenden Beschäftigung und Belustigung herbeieilender Nachbarn und Bekannter, die ermahnten das neue Fahrzeuggesamtgewicht um die 3 Kilo
Spachtelmasse zu ergänzen. |
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Während des Füllerns auf Backis Hinterhof gerieten wir mitten in eine Familienfeier, die dann nicht im Garten oder im Haus stattfand, sondern wie
bei den Lemmingen genau dort, wo wir am Arbeiten waren - völlig ungeachtet des Nebels und des Gestanks. Verwandte sind schon manchmal etwas komisches.Über das Jahr verteilt liefen die Arbeiten an der
Karoserie. Sie wurde rundum abgschliffen, grundiert gefüllert und lackiert. Diesmal wählte ich den Original-Farbton, den das Auto hatte AC098 “Blanc Everest” eine Art Dunkelweiss. Nicht schön, aber dafür
original. Wird nicht besonders auffallen, aber man muß auch bedenken, daß die Autos früher so waren, bevor die quietschig bunten 70er Jahre kamen... Die Dachleisten wurden aufpoliert (hab ich schon
erwähnt, welche aufreibende Arbeit.....?....aua aua aua...) und mit Karossierekleber angeklebt, sämtliche Türgummis wurden angebracht usw... die Kisten mit den Einzelteilen leerten sich langsam... |
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November 2008
Während die Karosserieteile auf wärmeres Lackierwetter warten setzte ich mich daran das restliche Fahrzeug zu kompettieren.Der Tank wurde nochmals mit hochkonzentrierter Salzsäure behandelt und anschließend mit
POR15 versiegelt. Dabei wurde ich von einem Bekannten gefragt für welches Fahrzeug denn dieser Endtopf sei. Ein 20 Liter Blechtank ist heutzutage wohl eher ungewöhnlich. Trotz aller Bemühungen habe ich nirgends
passende Lüfterschläuche auftreiben können. Daher ließ ich mir Aluminium Flex-Schlauch in 80 mm Durchmesser mitbringen - die konnte man passend machen. Die original Entenschläuche wären autentischer, passten auch
wunderbar auf die Heizbirnen, aber nicht auf die restlichen Armaturen. Beim Ami ist halt alles anders. |
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Man kann bequem sein und den fertigen Lüfter-Enbausatz für den 2CV nehmen, um die Heizung zu verbessern, aber 1968 hatte man diesen Luxus noch
nicht. Außerdem geht es billiger, und habe ich 1990, als Ententeile knapp wurden auch gemacht. 2 Föns äh, Föne... Haartrockner für je 1 Euro vom Flohmarkt geschlachtet, den Lüfter entnommen und in die
Heizschläuche gesteckt - hat denselben Effekt. Wenn man sämtliche Bauteile und die Heizspindeln abbaut und an die Kontakte des Fön- Lüftermotors 2 Kabel anlötet kann man ihn mit handelsüblichen |
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12 Volt aus der Bordbatterie betreiben. Das geht mit jedem Fön. Der Braun “Comfort 1700”, den ich erworben hatte besaß um den Lüfter sogar einen breiten
Schacht, der genau in die Flex-Rohre passte ohne zusätzlich befestigt werden zu müssen. Noch einen Lüfterschalter aus der großen Schwester DS am Armaturenbrett installiert und fertig ist die autentische OptikDen
Auspuff habe ich komplett vom 2cv übernommen, möglich, daß der Längstopf anders ist, aber die Aufhängungen mußte ich sowieso nachbauen, da das Originalblech an der Stelle nicht mehr vorhanden war. Das Endrohr erschien
mir etwas zu kurz. Da der Ami-Aufbau hinten 10 cm länger ist würde das erklären - geht aber trotzdem. Der Anlasser, beim Ami eine Version ohne Magnetschalter. Dafür gibt es einen Zug am Armaturenbrett, welches die
Anlassprozedur des Fahrzeuges um einen Handgriff erhöht - montierte ich als einen Öldreckklumpen vom Motor ab. Ich zerlegte ihn in alle Einzelteile und reinigte sie mit einer ganzen Dose Bremsenreiniger. Bis auf die
Gleitsteine für den Betätigungshebel sahen die Teile gut aus. Die 2 neuen Steine aus Teflon waren schnell gefräst und ich baute den Anlasser wieder zusammen. Am Motor angebaut funktionierte er sofort tadellos. Ein
seltsames Gefühl ein Auto ohne am Schlüssel und ohne das typische klickende Geräusch des Magnetschalters zu starten. Der Zusammenbau der Aluminium-Stoßtangen hat mich fast zum Wahnsinn getrieben. Hier noch ein
Winkelchen, da noch ein Blechstreifen, zahllose Schrauben, die an unzähligen Stellen am Aufbau und am Rahmen geschraubt wurden verhalfen dem einzeln losen Gebilde am Fahrzeug montiert zu einer überraschenden Stabilität.
Dezember 2008. In den
Weihnachtsferien ist die Technik des Ami fertig. Alles bis auf das äußere Blechkleid (also Türen, Hauben usw., die immer noch für die Lackierung auf warmes Wetter warten). Letzte Aktion für den Winter ist die
Bremsanlage befüllen. Damit ich mich nicht am Bremspedal den sprichwörtlichen “Wolf” pumpe habe ich eine große Spritze verwendet und die Anlage von “Rückwärts” befüllt. D.h. am hinteren rechten radbremszylinder wurde
der Schlauch mit der gefüllten Spritze angesetzt und kräftig gedrückt. Nach einer Weile kam die Bremsflüssigkeit sogar im Bremsflüssigkeitsbehälter an. Wenn man den Deckel des Behälters abnimmt, klappts sogar noch
besser... Um die Anlage restlos zu entlüften mußte aber dann doch auf das herkömmliche Verfahren zurückgegriffen werden. |
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Juni 2009. Der Lackierer ist
fertig ! Nun gibts wieder Arbeit für mich. Im ersten Durchgang werden alle Türen und Kotflügel montiert, so daß sie passen. Die Türen bekommen ihre Griffe und Fensterrahmen und dann gehts ans fröhliche Ausrichten aller
Teile. Citroen war bei der Konstruktion sehr clever. Alle Karosserieteile lassen sich |
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in alle 3 Dimensionen (also in 6 Richtungen) verstellen. Mit allerlei Scheiben, Langlöchern, und Stiftschrauben mußte ich alle Teile mindestens
zwei duzend mal montieren und demontieren, bis die richtige Position erreicht war. Am besten fängt man von hinten an, da die hinteren Kotflügel am wenigsten Verstellmöglichkeiten bieten. Spaltmaße von bis zu
1 cm sind tolerabel, trotzdem ist man nach 5 Tagen Schrauben der Verzweiflung und der Sehnenscheidenentzündung sehr nahe. |
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Als nächstes besorgte ich erstmal die Reifen der Größe 135-80 R15 - Allwetter. Auf schönen neu lackierten Felgen mit Edelstahl Radkappen. So
langsam verschwanden alle gammeligen Teile an diesem Auto...Jetzt wurde der Unterboden nochmal inspiziert. Ich fand noch 2 Rostlöcher am Rahmen, die schnell zugeschweisst wurden. Dann kam überall
Unterbodenschutz drauf und zum Schluss noch eine Schicht Wachs. |
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