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Technische Fragen? Probleme? Kritik? Lob?markus@frula.de Bitte !Ich freue mich über jede Mail, die mich erreicht, aber KEINE Ersatzteilbestellunge n Kauf- oder Verkaufsanfragen, Restaurationsaufträge,Händleranfragen ICH BIN KEIN GEWERBE ! Bitte habt
Verständnis, daß ich nicht alles kaufen kann, was mir angeboten wird. Dies ist nur ein HOBBY, auch wenns nicht so aussieht. |
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Das Leben ist zu kurz für langweilige Autos.... |
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Citroen DSuperBaujahr 1972 1972 ccm, 98 PS |
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Irgendwann kommt jeder Zweirad - Oldtimerfan zu dem Wunsch nach einem adequaten 4-rädrigem Gefährt. Für mich ist es seit langem die
“schwebende Göttin” gewesen - Noch dazu haben mich die 6 Jahre als Entenfahrer in der Studentenzeit zum Citroen - Freund gemacht. Nun ist es endlich soweit. Ich habe lange nach einem Fahrzeug gesucht das von
der Substanz und von der Technik her in Ordnung ist. Außerdem sollte es für den DS Novizen, wie ich es bin ein möglichst “einfaches” Modell sein - das heißt in diesem Fall ein Auto ohne hydraulische |
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Schaltung (Halbautomat) und nur mit der einfachen Bremse aus der ID. Was liegt also näher sich nach letzterem umzusehen. Ab 1969 wurden die Grenzen zwischen DS
und ID fließend, Die Motoren der DS wurden in die einfachen ID modelle eingebaut und hießen fortan DSpecial (90 PS) und DSuper (90 PS, ab 1972 98 PS). Ab 1972 gab es sogar eine DSuper 5 mit dem 115 PS starken DS21
Motor. Ein heute sehr beliebtes und gesuchtes Modell.November 2002 Vor 2 Jahren noch schien das Fahrzeug noch unrettbar vom Rost zerfressen - doch Dank zweier unermüdlicher Darmstätter Studenten wurde diese
DSuper vom Schrottplatz verschont. Von Grund auf wurde das Heck erneuert, Kofferraumboden und Seitenwände, Quadratmeterweise wanderte Reparaturblech in die DS. Nun liegt es an mir die Restauration fortzusetzen. |
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Auf gehts! Trotz der gründlichen Vorarbeit der Vorbesitzer, sollte ich trotzdem noch viel Rost finden. Aber erstmal erfolgte eine
gründliche Reinigung des Innenraums. Sämtliche Bodenteppiche und Dämmatten mußten herausgerissen werden. Damit allein habe ich einen großen Müllsack gefüllt. Kein Wunder, daß dieses Auto so leise ist, bei
den Tonnen an Dämmmaterial. Leider hat der Stoff die eigenart eingedrungenes Wasser nicht so leicht wieder freizugeben. Das Ergebnis kann man auf dem Bild unten sehen: Beide Schwellerbleche innen und die
Stehwand zum Tank waren durchgerostet. Leichtes Klopfen auf die Innenschweller und man hörte den Rost rieseln wie in einer Kinderrassel. Ich war also gezwungen beide Innenschweller aufzutrennen. Dann konnte
ich den Rost mit einem Handfeger wegkehren. Die Dämmatten waren so gründlich verklebt, daß sich der Kleber kaum mehr vom Blech lösen ließ. Also: Drahtbürste(n) auf die Bohrmaschine und den Rost und übrigen
Gammel weggebürstet. Als schließlich nur noch das blanke Metall zum Vorschein kam wurden Reparaturbleche angefertigt und eingeschweißt. Anschließend folgte die Durchflutung Der Innenschweller mit Fertan.
Leider kam das Zeug genauso schnell aus dem Schweller heraus wie ich es einfüllte. Vielleicht hätte ich doch besser das Bodenblech mitschweißen sollen. Fertanlachen auf der Straße zeigten mir, wo unter dem
Bodenblech sich Löcher befanden, die nach entfernen von Unterbodenschutz und Rost tatsächlich in größeren Mengen zum Vorschein kamen. Nach gründlicher Reinigung fertigte ich Bleche an, die schnell
eingeschweißt waren. Übrigens: Fertan brennt nicht. Unterbodenschutz dafür aber gut. Wo war der Feuerlöscher??Nach dieser Prozedur folgten dann wieder angenehme Arbeiten: Das Lackieren. Eine ganze Dose
schwarzen Acryllack kippte ich auf den Boden und verteilte ihn mit einem breiten Pinsel. Nachdem das Ganze 4 Wochen später endlich trocken war, verteilte ich in die Ecken und an rostgefährdete Stellen meine
Spezialrezeptur: Nicht biologisch abbaubares Sägekettenhaftöl. Dieses Zeug ist in der Lage senkrecht Wände hochzukriechen und dabei jegliche Feuchtigkeit zu unterwandern. Es hat damals in meiner Ente Wunder
gewirkt. Jeden Sommer lief das Öl dürch alle Ritzen nach draußen, aber kein Rost konnte dem Chassis etwas anhaben. Dafür aber ein schwarzer Opel Vectra, der sie einen meter kürzer machte, und das Fahren
immens erschwerte. |
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So, die Karosserie ist soweit fertig, jetzt kann ich mich den Anbauteilen widmen. Die beiden Vorbesitzer haben sich von hinten nach vorne
durchgearbeitet, ich fange mal vorne an: beide Frontkotflügel ab, die Scheinwerfer ausgebaut und ich bekam den nächsten Schreck. Die festgerosteten Muttern waren nichtmal das Problem, aber beim Lösen trennte
ich nicht die Mutter vom Kotflügel sondern den Kotflügel von der Mutter... Was hier den Kotflügel noch zusammenhielt war nur noch Rost und Spachtelmasse. Die Aufnahmen für die Scheinwerferscheiben und
-Schalen waren weggerostet und mußten erstmal aufwendig nachgebildet werden, anschließend wurden sie eingeschweißt. Auch das Radhaus wurde mit diversen Reparaturblechen wieder instandgesetzt. Plötzlich
hatten die Kotflügel wieder eine gewisse Stabilität: Man konnte sie ohne Probleme wieder auf die Spitze stellen ohne daß sie sich durchbogen. Zum weiteren Vorgehen (Schleifen, lackieren) mußte ich die Teile
günstig platzieren. Das war nicht einfach. Habt Ihr schonmal versucht einen DS Frontkotflügel lackiergünstig hinzustellen? Das Ding ist so rund, es rutscht praktisch überall hin weg. Ach ja: beide
Kotflügelaufnahmen im Radhaus habe ich wiedergefunden: sie lagen in der Wanne der Frontschürze: sie waren abgerostet! Apropos Frontschürze: Sie war |
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