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Technische Fragen? Probleme? Kritik? Lob?markus@frula.de Bitte !Ich freue mich über jede Mail, die mich erreicht, aber KEINE Ersatzteilbestellunge n Kauf- oder Verkaufsanfragen, Restaurationsaufträge,Händleranfragen ICH BIN KEIN GEWERBE ! Bitte habt
Verständnis, daß ich nicht alles kaufen kann, was mir angeboten wird. Dies ist nur ein HOBBY, auch wenns nicht so aussieht. |
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April 2001. Die ersten Restaurationsarbeiten haben
begonnen. Bei diesem hoffnungslosen Fall war überdurchschnittlich viel Arbeit angesagt. Beim zerlegen des Motors mußte ich feststellen, daß das ganze Getriebe vom Rost so dermaßen zerfressen war, daß sich
einige Zahnräder nicht mehr voneinander lösen ließen. Nach wochenlangem einweichen in Caramba und anderen Ölen ließ sich der Motor dann vorsichtig in seine Einzelteile zerlegen. Einige Bestandteile waren
dann sogar noch zu gebrauchen. Eine wertvolle Adresse ist die Dürkopp Diana Community
, ein inoffizieller Zusammenschluß von Weltweiten Diana-Fans, die sich zur Aufgabe gemacht haben bei Restauration und Erhalt von Diana - Rollern
zu helfen. Über diese Adresse gelangte ich auch zu einem neuen Getriebe - zwar aus England (Pfund = teuer !!) aber in guter Qualität. Beim Reinigen des Motorblocks mußte ich dann zu härteren Mitteln
greifen: eine Polierbürste auf der Bohrmaschine verhalf dann dem Motorblock wieder zu akzeptabler Sauberkeit. Über 40 Jahre alter ölgetränkter Dreck kann ja so lästig sein. |
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Das Schwierigste war geschafft, Beim weiteren Vorgehen konnte mich jetzt nichts mehr überraschen. Als nächstes nahm ich mir das Fahrgestell
vor. An diesem zeigte sich die einzige mir bekannte konstruktive Schwachstelle des Rollers. Im mittleren Bereich des Rahmens liegt das Fußblech auf einem Querträger auf und wird lediglich durch die Schrauben der
Fußleisten gehalten. Der Stabilität macht das keinen Abbruch, doch bekanntermaßen fühlt sich immer dort wo Blech auf Blech unkonserviert aufliegt der Rost besonders wohl. Gerade dort weil sich da immer ganz besoders
viel Wasser ansammelt, was nicht ungehindert ablaufen kann. Und genauso war es in diesem Fall. Nach 46 Jahren war an dieser Stelle nur noch Blätterteig übrig. Große Teile des Bleches mußte ich heraustrennen. Dann ging
es daran neue Bleche anzufertigen. Dies war besonders schwierig, da nach außen hin 2 Kantungen gemacht werden mußten, um die originale Optik wiederherzustellen, außerdem mußten diese paßgenau auf Stoß eingeschweißt
werden, damit man angrenzende Blechteile noch montieren konnte. Ein großes Risiko, denn ich wußte nicht, ob der ganze Rahmen nicht verzogen war. Zur Sicherheit habe ich diese Bleche gleich mit an den Querträger
geschweißt und zusätzliche Bohungen angebracht, damit in dem Zwischenraum sich in Zukunft kein Wasser mehr sammeln kann. Eine große Portion Hohlraumkonservierung war an dieser Stelle nur noch obligatorisch. |
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Schweißmarathon Auspuff -
oder: wir schweißen uns mal eben einen Diana - Auspuff zusammen |
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In 20 Stunden und unter Verwendung von etwa 1 Quadratmeter Stahlblech entsteht ein neuer Auspuff. (Ja, es ist tatsächlich derselbe
Auspuff von Seite 1!) Ja, das Schweißgerät hat durchgehalten Nein, ich würde sowas nicht noch einmal machen ! |
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hier geht’s weiter... |
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