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Technische Fragen? Probleme? Kritik? Lob?
markus@frula.de Bitte !Ich freue mich über jede Mail, die mich
erreicht, aber KEINE Ersatzteilbestellungen
Kauf- oder Verkaufsanfragen, Restaurationsaufträge,Händleranfragen ICH BIN KEIN GEWERBE ! Bitte habt Verständnis, daß ich nicht alles kaufen kann, was mir angeboten wird. Dies
ist nur ein HOBBY, auch wenns nicht so aussieht. |
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Juni 2006
Der Zusammenbau. Irgendwann im Prozess der Restaurierung kommt der Moment, wo man merkt, daß man alle Teile zusammen hat und man das Puzzle wieder zusammensetzen kann. Das ist auch der Moment, wo sich der Kontostand in mehrstelligen negativen Bereich aufhält.
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Juli 2006
Ein Gespann entsteht. Eigentlich sollte jetzt der Teil kommen, der am meisten Spass macht: das zusammenbauen der vorbereiteten Teile. Doch gerade dieser Vorgang wird oft zu einer Geduldsprobe. Plötzlich passt nichts mehr zusammen. Ob sich die Teile beim langen Rumliegen verzogen haben? Gerade die Blechteile haben durch das viele Schweißen sicher nicht mehr ihre ursprüngliche Form. Aber nach einigen schweißtreibenden Stunden nahm der Roller wieder seine Form an, die man als “Bella” identifiziern kann und alle Blechteile waren an ihrem Platz.
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Oktober/November 2006 Tagebuch eines Schraubers.Da liegen sie nun: einige hundert
frisch lackierte, polierte und rostfreie Teile und der Augenblick kommt, den mal so lange und sehnlichst erwartet hat: das zusammenbauen des Puzzles. Angefangen wird mit dem Rahmen. Kaum hat man die ersten Schrauben
angezogen geht der Weg wieder rückwärts. Hätte ich wissen müssen, daß man den Rahmen um den Motor herum zusammenbaut. Ok, der Motor sitzt, Schwinge dran, Gabel, Schutzbleche, Ständer, Räder, und einiges mehr und schon
kann das “Geraffel” zum ersten Mal selbstständig stehen. Jetzt geht es darum die Blechteile dranzuschrauben. Das war ein heilloses Gewürge und Gezwänge. Wegen des furchtbar schlechten Zustandes des Ursprungsmaterials
(ja - ich mußte SEHR VIEL schweissen - ich erinnere mich mit Grauen daran) hatten einige Teile ihre Ursprungsform von 1958 nicht ganz zurückerhalten. Also mußte ich mit viel Kraft die Teile davon überzeugen die Richtige
Position einzunehmen. |
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Beim Auspuff war ich besonders gespannt. Wie ich es schon bei der Dürkopp Diana praktiziert hatte - habe ich die Fragmente die übrig waren
mit Blech ergänzt und zusammengeschweißt. Einen Krümmer gab es recht günstig bei eBay. Es hat mich einen ganzen Tag gekostet den Auspuff so anzubringen, daß era) Genau an der Trennung zwischen Endtopf und Krümmer mit
der Schelle am Trittblech angeschraubt werden konnte, b) Der Auspuff tief genug sitzt, daß das hintere Trittbrett noch runtergeklappt werden kann, c) Der Krümmer an der Schelle für den Beiwagen noch vorbeigeht, d)
Der Krümmer dicht am Zylinder sitzt und die Schraube montierbar ist. |
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Nach einigem Gewürge und Gedrücke war er endlich dran und mit viel Auspuffkitt sogar dicht. Hauptsächlich am Zylinder mußte der Kitt in die Nut für
den Krümmer gefüllt werden; dieser wird nur mit einer kleinen Schraube gehalten und es ist mir ein Rätsel, wie das jemals dicht werden soll. Ich hätte an dieser Stelle eine großzügige Dichtfläche erwartert.
Als nächstes passten Armaturentafel und Batterieabdeckung nicht, beim Lenken traf die Lenkerabdeckung den Gepäckhaken. Aber glücklicherweise bietet die Bella in diesem Punkt viele Möglichkeiten die Teile zu
richten und durch die geschickte Reihenfolge beim Anziehen der Schrauben alles zu befestigen (warum habe ich mir das bloß angetan?) |
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Das Rücklicht (nicht original), welches der Vorbesitzer bei einem kürzlichen Aufenthalt in Afgansitan von einem Kampfpanzer Leo II abgeschraubt
hatte, habe ich wieder verwendet und ein hübsches Häubchen dazukonstruiert (ebenfalls nicht original). Nun ging der Gepäckfachdeckel nicht mehr auf. Naja, mittlerweile war ich ja geübt. Das galt auch für den
Kettenkasten, den ich zuerst nicht draufbekam. Nach dem bestimmt 10. Versuch war er dran, alle Schrauben fest und die Kette schliff nirgends mehr. Uff.Schließlich wurde das Heck montiert. Es paßte! Dann
die Sitzbank und dann konnte ich mich einem sehr spannenden Kapitel widmen: Das Verkabeln. Ich habe einen eigenen Kabelbaum entworfen, der einen Sicherungskasten mit 6 Sicherungen enthielt, ein
Anlasserrelais sowie 6 Blinker, die man umschalten konnte je nachdem, ob man als Gespann oder Solo fahren möchte. Dies schien dem Roller gar nicht zu gefallen. Blink blinkblinkblink blink
blinkblinkblink blink.....Nanu - Morsezeichen? Nein, SOS geht anders.... |
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Der Fehler lag schließlich am defekten Blinkrelais. So langsam vervollständigt sich das Gespann. Der Beiwagen wurde drangeschraubt und eingestellt, der
Beiwagenkotflügel, Positionslampe, Kabel, Stoßstange. Alles jede Menge Fleißarbeit und etliche Feierabende. Nach einer Undichtigkeit am Benzinhahn konnte ich enlich den Motor starten. SIE LEBT ! Leider startet und läuft
sie nur im Choke. Sobald ich gas gebe oder den Choke zurücknehme ist der Spass vorbei. |
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Dezember 2006. Erst nach der 3. Überarbeitung des Benzinhahns lieferte der endlich genug Sprit,
daß sich die Schwimmerkammer genügend füllte. Nach Einbau eines neuen Startkolbens startete auch der Motor problemlos und lief sogar in warmen Zustand ohne Choke. Probefahrt - ich komme !! |
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Mai 2007. Nachdem ich mal wieder einen Kurzschluss verursacht habe, gab ich es auf das veraltete
Zündschloss zu reparieren. Glücklicherweise habe ich ein neues bekommen. Einige Kleinigkeiten hielten mich die letzten Monate auf Trab: Der Auspuff war nicht dicht zu bekommen. Das gab ich dann auch irgendwann auf, da
ich zu meinem großen Glück bei eBay einen sehr gut erhaltenen und noch dazu verchromten Auspuff ergatterte. Dieser passte auch direkt besser und war auch dicht. Ebenfalls der Vergaser wollte den Sprit nicht für sich
behalten. Nach einigem Suchen fand ich eine gebrochene Schwimmerklammer. Die habe ich wieder angelötet. Schon viel besser, aber es rieselte immer noch Sprit aus dem Vergaser. Unter dem Einlass entdeckte ich ein winziges
Loch, welches Werksseitig als Überlaufschutz gedacht war. Soviel zum Thema “Aktiver Umweltschutz” ! Es lebe die 50er Jahre. Mit einer Schelle und einem Gummistreifen habe ich den natürlich verschlossen. Hurra, endlich
dicht ! Aber nicht lange...Als nächstes bastelte ich einen Scheibenrahmen für das Boot aus Rohren und Flacheisen. Als Muster hatte ich nur Fotos. Als letztes nervte mich noch ein undichtes Schwimmernadelventil, welches
ich mit etwas Politur zu einem dichten Sitz verhalf. Hoffentlich ist jetzt Ruhe... |
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im Juli 2007 |
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